Trauma-Behandlung in der Tagesklinik durch Verhaltenstherapie

Vielleicht haben Sie sich auf unseren Seiten bereits über Traumata informiert und möchten nun Genaueres über die Verhaltenstherapie als Traumabehandlung im Sinne der Trauma-Exposition wissen. Die Verhaltenstherapie ist eines von zwei Verfahren (neben der EMDR-Methode), für welche die höchste Wirksamkeit in der Therapie der Traumafolgestörungen belegt ist.

 

Wie läuft die Verhaltenstherapie ab, wenn Traumafolgestörungen behandelt werden?

Der grundsätzliche Ablauf der Traumatherapie “Sichern – Stabilisieren – Verarbeiten” gilt auch für die traumabezogene Verhaltenstherapie.

Verhaltenstherapie bei Traumafolgestörungen soll eine gedankliche Umstrukturierung erzielen. Hierbei verbessert sich das Selbstmanagement neben weiteren Bewältigungsfertigkeiten, um Panikattacken, Ängste, aber auch Flashbacks (ein intensives Wiedererinnern) zu meistern.

Verhaltenstherapie bei Trauma in der Tagesklinik am FriesenplatzEinen hohen Anteil an der Therapie nimmt die Integration des Traumaerlebens in das gedankliche Selbstkonzept ein. Dies zielt vor allem auf den Abbau von Vermeidungsverhalten ab. Hierfür werden mehrere Therapieelemente miteinander verbunden.

Die Konfrontation (oder auch „Trauma-Exposition“) liegt dann in einer Reihe von Techniken. Diese helfen unseren Traumapatientinnen, sich gefürchteten Situationen zu stellen.

Die Konfrontationsbehandlung beinhaltet ein mehrmaliges Wiedererleben der traumatischen Ereignisse in der Vorstellung. Auch eine wiederholte Konfrontation mit sicheren, jedoch vermiedenen Situationen, welche Erinnerungen an das Trauma auslösen können, gehört dazu. Eine solche Konfrontation fördert die Verarbeitung der Erinnerungen.

Überdies können Methoden wie Biofeedback, Entspannung und “kognitive Umstrukturierung” helfen. Mit dem Trauma verbundene unangemessene Überzeugungen werden so erkannt und modifiziert.

Diese Behandlungsform ist für Sie als Patientin oder Patient anstrengend, aber in einem sicheren Rahmen und mit der entsprechenden therapeutischen Unterstützung aushaltbar. Nur wenn Sie eine kurzzeitige Mehrbelastung in Kauf nehmen können, um einen nachhaltigen Benefit zu erzielen, sollten Sie diese Methode auswählen. Wir unterstützen Sie in der Entscheidung, welche Methode die geeignete für Sie ist.

 

Verhaltenstherapie bei Traumafolgestörungen in der Tagesklinik auf einer Spezialstation für Frauen

In unserer Tagesklinik am Friesenplatz in der Kölner Innenstadt setzen wir neben der EMDR-Technik auch die Verhaltenstherapie als Trauma-Exposition unter mehreren anderen wissenschaftlich fundierten Behandlungsverfahren auf unserer Spezialstation (Station C) für Frauen mit Traumafolgestörungen ein. Diese Station ist im Friesenwall – zwischen Rudolf- und Friesenplatz – in einem stilvollen Altbau untergebracht. Der begrünte Innenhof schirmt die maximal 10 Patientinnen von dem Trubel der Innenstadt ab und trägt somit zum Erleben eines sicheren Ortes bei.

Informieren Sie sich gern über unsere neue Station unter Tel. 0221 933306-0.

 

Wenn Sie in Not sind oder Gedanken haben, sich etwas anzutun, melden Sie sich bitte umgehend bei uns: Tel. 0221 933306-0 oder unter Menüpunkt SOFORTHILFE.