Der rechtliche Rahmen: Die Tagesklinik am Friesenplatz ist beihilfefähig und ein vom Verband der privaten Krankenversicherung e.V. anerkanntes Akutfachkrankenhaus im Sinne des § 4 Abs. 4 MB/KK (Musterbedingungen der Krankheitskosten- und Krankenhaustagegeldversicherung). Wir führen keine Rehabilitations-Behandlungen durch.

Volle Kostenerstattung für Privatversicherte und Beihilfeberechtigte. Im Rahmen einer privaten Vollversicherung werden die Behandlungskosten unseres Hauses in aller Regel vollumfänglich erstattet. Wenn Sie dies wünschen, können Sie nach Aufnahme die Erstattungsansprüche, die Sie gegen Ihre Versicherung haben, an uns abtreten. Dann rechnen wir direkt mit Ihrer Versicherung ab.

Situation für gesetzlich Versicherte: Da wir keinen Versorgungsauftrag im Krankenhausplan des Landes NRW haben, sind die Behandlungskosten unserer Privatklinik von der Gesetzlichen Krankenkasse grundsätzlich nicht erstattungsfähig. Daher käme die Aufnahme als Selbstzahlerin / Selbstzahler in Betracht, falls Sie eine Behandlung bei uns wünschen, obwohl Sie in einer Gesetzlichen Krankenkasse versichert sind. In bestimmten Fällen besteht die Möglichkeit einer anteiligen Kostenerstattung  durch die Gesetzliche Krankenkasse, wenn die Expertise unseres Hauses erforderlich ist, um Sie erfolgreich zu behandeln, und diese Möglichkeiten aktuell in einem Versorgungshaus nicht gegeben sind. Setzen Sie sich gern mit uns in Verbindung, damit wir überprüfen können, ob ein dahingehender Antrag Aussicht auf Erfolg hat und ob unsere Tagesklinik der geeignete Ort für Ihre Behandlung ist.

Was müssen Sie vor Aufnahme regeln? Ganz einfach: Nichts! Nachdem wir im Rahmen einer Voruntersuchung die Indikation zu einer Tagesklinik-Behandlung gestellt haben und Sie uns signalisieren, dass Sie sich gern in unsere Behandlung begeben möchten, kümmern wir uns um alles Weitere und Sie kommen einfach am Aufnahmetag zu uns. Damit wir die Formalia für Sie übernehmen können, benötigen wir eine Entbindung von der Schweigepflicht gegenüber Ihrer Versicherung. Dort beantragen wir die Kostenübernahme auf Grundlage der Voruntersuchung bei uns. Eine weitere Schweigepflichtentbindung erbitten wir im Zusammenhang mit dem Zuweiser (m/w) – hausärztlich, fachärztlich oder auch psychologisch-psychotherapeutisch, dies spielt keine Rolle. Dort bitten wir um Ausstellung einer Verordnung von Krankenhausbehandlung, sofern Sie diese nicht bereits bei Ihrem letzten Besuch dort erhalten haben.

Im Akutfall ist eine Aufnahme vor Erhalt der Leistungszusage Ihrer Versicherung möglich.