Tagesklinik am Friesenplatz

Ambulanz für Psychiatrie und Psychotherapie im Herzen Kölns

Die Ambulanz der Tagesklinik am Friesenplatz bietet Ihnen die umfassende Betreuung einer klassischen Privatpraxis für Psychiatrie und Psychotherapie. Unsere modernen Praxisräume befinden sich räumlich getrennt von der Tagesklinik im „CAPITOL“ am Hohenzollernring 79-83, 50672 Köln. Sie können sich unabhängig von einer teilstationären Behandlung in unserer Tagesklinik an uns wenden, sowie vor oder nach einer tagesklinischen Behandlung.

In unserer Ambulanz stehen Ihnen erfahrene Fachärztinnen und Fachärzte sowie Psychotherapeutinnen zur Verfügung. Gemeinsam klären wir umfassend ab, wie Ihre aktuellen Belastungen einzuordnen sind und welche Diagnose gegebenenfalls gestellt werden kann. Die Behandlung wird individuell auf Ihre Bedürfnisse angepasst, wobei uns alle Möglichkeiten der modernen, wissenschaftlich fundierten Psychiatrie und Psychotherapie zur Verfügung stehen.

Unser Team hat besondere Expertise in der Diagnostik und Behandlung von Depressionen und Stressfolgestörungen. Darüber hinaus behandeln wir das gesamte Spektrum psychischer Belastungs- und Störungsbilder – von Angst- und Zwangserkrankungen über PTBS, Persönlichkeitsstörungen, ADHS, bipolarer Störung und Schizophrenie bis hin zu Demenzen, organisch verursachten psychischen Störungen und Abhängigkeitserkrankungen. Sie können sich auch mit komplexen Verläufen, bisher frustranen Erfahrungen, Therapieresistenz oder mit Mehrfacherkrankungen an uns wenden.

Wir bündeln unsere Erfahrung und Fachkenntnis für Sie und nutzen unsere Möglichkeiten als Team, um den bestmöglichen Benefit für Sie zu erzielen.

Team

Lernen Sie unser Ambulanz-Team kennen

Dr. med. Christian Voß
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Liebe Patientin, lieber Patient,

herzlich willkommen auf den Internetseiten der Ambulanz der Tagesklinik am Friesenplatz in Köln.

Mir ist wichtig, dass Sie sich in meinen Einrichtungen respektvoll und individuell angenommen fühlen und Menschlichkeit sowie Kompetenz erleben.

Sie dürfen mich mit allen Anliegen rund um das Thema der seelischen Gesundheit aufsuchen. Ich kann Ihnen in aller Regel auch dann helfen, wenn eine psychische Erkrankungen bereits länger besteht oder sich in der Vergangenheit Therapieschwierigkeiten ergeben haben. Neben einer umfassenden Diagnostik, die auch das Ausschließen seltener organischer Erkrankungen berücksichtigt, stehen umfassende therapeutische Möglichkeiten bei mir selbst und in meinem Netzwerk zur Verfügung. Ich orientiere mich hierbei an den medizinisch-wissenschaftlichen Leitlinien und neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Ich freue mich darauf, Sie persönlich in unserer Ambulanz in Köln begrüßen zu dürfen!

Gesprochene Sprachen

  • Deutsch
  • Englisch

Leistungsspektrum

  • Depression
  • Burn-out
  • Schlafstörungen
  • Angststörungen
  • Zwangserkrankungen
  • ADHS
  • Autismus-Spektrum-Störungen
  • Traumafolgestörung / PTBS
  • Bipolare Störung
  • Schizophrenie
  • Demenz
  • Neuropsychiatrie
  • Milde kognitive Störung
  • Suchtmedizinische Grundversorgung
  • Magnetresonanztomographie
  • Labordiagnostik
  • Forensisch-psychiatrische Begutachtung
  • Verhaltenstherapie
  • Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
  • Hypnosetherapie
  • Pharmakotherapie
  • Ketamin-Infusionsbehandlung
  • Transkranielle Magnetstimulation (rTMS / deepTMS)
  • Krisenintervention
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Milena Zundel
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie

Liebe Patientin, lieber Patient,

als erfahrene Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie freue ich mich sehr, Sie in unserer Privatambulanz zu begrüßen.

Im Rahmen meiner fachärztlichen Aus- und kontinuierlichen Weiterbildung habe ich umfangreiche Kenntnisse in allen Bereichen des psychiatrisch-psychotherapeutischen Fachgebietes sammeln können.

Ein besonderer Schwerpunkt meiner Tätigkeit als Ärztin und Therapeutin liegt in der Behandlung von stressassoziierten Erkrankungen wie posttraumatischen Belastungsstörungen, Burnout, dissoziativen Störungen, Depressionen, Angst- und Zwangserkrankungen. Hierzu nutze ich neben Methoden der Systemischen Therapie und der Verhaltenstherapie auch das EMDR-Verfahren als Therapeutin und Supervisorin (EMDRIA). Auch der Einsatz einer modernen Psychopharmakotherapie zählt zu den Optionen, die wir gemeinsam besprechen können.

Mein Ziel ist es, Sie auf ganzheitliche Weise unter Berücksichtigung körperlicher, seelischer, emotionaler und sozialer Faktoren auf Ihrem Weg zu mehr Gesundheit und persönlicher Freiheit zu unterstützen und zu begleiten.

Gesprochene Sprachen

  • Deutsch
  • Englisch

Psychiatrische und Psychotherapeutische Behandlung von

  • (Komplexe) Posttraumatische Belastungsstörung
  • Dissoziative Störungen
  • Depression
  • Stressfolgeerkrankungen / Burnout
  • Angsterkrankungen
  • Zwangserkrankungen
  • Störungen der Emotionsregulation
  • Psychoonkologie

Therapieverfahren

  • Systemische Therapie und Beratung
  • Verhaltenstherapie
  • EMDR
  • Spezielle Psychotraumatherapie
  • Ego State Therapie
  • DBT
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Emine Firat-Altemeier
Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Liebe Patientin, lieber Patient,

ich freue mich sehr, Sie als Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in unserer Privatambulanz begrüßen zu dürfen.

Als Ärztin und Therapeutin lege ich großen Wert auf eine ganzheitliche Betrachtung Ihrer Beschwerden. Die Psychosomatik beschäftigt sich mit den vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Psyche und Körper: Unsere psychische Verfassung übt Einfluss auf unser körperliches Wohlbefinden aus und umgekehrt beeinflusst körperliches Befinden unseren Gemütszustand. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Ursachen Ihrer Beschwerden zu ergründen und eine individuelle und auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Behandlung zu gestalten.

Meine Schwerpunkte liegen u.a. in der Behandlung von Depressionen und Burnout, Angst- und Panikstörungen, akuten Belastungsreaktion, Anpassungsstörungen, somatischen Belastungsstörungen und Angsterkrankungen. Gemeinsam erarbeiten wir individuelle Therapiekonzepte, die auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Ich freue mich darauf, Sie in einem vertrauensvollen Gespräch kennenzulernen und Ihnen bei der Bewältigung Ihrer Herausforderungen zur Seite zu stehen.

Gesprochene Sprachen

  • Deutsch
  • Türkisch

Leistungsspektrum

  • Angsterkrankungen
  • Depressionen
  • Zwangserkrankungen
  • Schlafstörungen
  • Stressfolgeerkrankungen / Burnout
  • Anpassungsstörungen
  • Unterstützung in Lebenskrisen
  • Somatoforme Störungen
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Dr. med. Felix Schrader
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Liebe Patientin, lieber Patient,

ich freue mich, Sie in der Privatpraxis der Tagesklinik am Friesenplatz willkommen zu heißen. Ich bin spezialisiert auf die Diagnose und Therapie psychischer Störungen und Erkrankungen, die Ihre Emotionen, Ihr Denken, Ihre Stimmung und Ihr Verhalten beeinflussen.

Durch kontinuierliche Fortbildung und ein tiefes menschliches Verständnis möchte ich Ihnen eine angenehme und effektive Behandlung bieten. Mit innovativen Behandlungsmethoden setze ich mich für Ihre seelische Gesundheit ein.

Mein Fokus liegt auf der medizinischen Diagnostik, um mögliche körperliche Ursachen Ihrer Beschwerden zu identifizieren. Als Psychiater verfüge ich sowohl über das psychologische als auch das medizinische Wissen, Symptome zu erkennen, einzuordnen und zu behandeln. Bei Bedarf kann ich psychiatrische Erkrankungen auch medikamentös therapieren.

Ich habe besondere Expertise in der Behandlung von Depressionen, Angststörungen, psychotischen Störungen und Suchterkrankungen. In einer entspannten und wohltuenden Atmosphäre unterstütze ich Sie dabei, den für Sie passenden Therapieansatz zu finden.

Gesprochene Sprachen

  • Deutsch
  • Englisch

Leistungsspektrum

  • Angsterkrankungen
  • Depressionen
  • Zwangserkrankungen
  • Schlafstörungen
  • Stressfolgeerkrankungen / Burnout
  • Anpassungsstörungen
  • Unterstützung in Lebenskrisen
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Fenja Seyffert, M.Sc.
Psychologische Psychotherapeutin

Liebe Patientin, lieber Patient,

ich freue mich, Sie in der Privatpraxis der Tagesklinik am Friesenplatz willkommen zu heißen.

Als Verhaltenstherapeutin behandele ich ein weites Spektrum psychischer Erkrankungen. Gerne unterstütze ich Sie auch im Rahmen eines Coachings bei Ihren individuellen beruflichen und privaten Herausforderungen.

Seelische Krisen stellen für mich eine nachvollziehbare Reaktion auf eine herausfordernde Lebenssituation dar – geprägt von der individuellen Lebensgeschichte. Frühere Erfahrungen können sich im Hier und Jetzt, ohne dass wir uns dessen bewusst sind, auf unser Erleben und Verhalten auswirken.

In meiner Arbeit verbinde ich klassische und moderne Methoden der Verhaltenstherapie. Ich bediene mich insbesondere an schematherapeutischen Elementen sowie achtsamkeitsbasierten Interventionen und Entspannungsverfahren. Eine verlässliche und authentische therapeutische Arbeitsbeziehung auf Augenhöhe ist für mich hierbei von zentraler Bedeutung.

Mit Fachwissen, Mitgefühl, Kreativität und einer Prise Humor möchte ich Sie dabei unterstützen, die Hintergründe Ihres Erlebens besser zu verstehen und eine Veränderung anzuregen, die Leidensdruck reduziert, Ressourcen stärkt und Ihnen ermöglicht, mehr im Einklang mit sich selbst zu leben.

Gesprochene Sprachen

  • Deutsch

Leistungsspektrum

  • Angsterkrankungen
  • Depressionen
  • Zwangserkrankungen
  • Stressfolgeerkrankungen / Burnout
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Lebenskrisen
Diagnostik

Umfassende Diagnostik

Weil seelische Gesundheit auch Gehirngesundheit ist.

Seelische Gesundheit ist auch Gehirngesundheit. Deshalb berücksichtigen wir, sofern Sie dies wünschen, eine ausführliche Diagnostik. Hierbei werden organische Ursachen Ihres Leidens ausgeschlossen oder auch festgestellt. Im nächsten Schritt wird eine Diagnose gestellt, welche die Symptome sowie die psychischen, organischen und sozialen Faktoren berücksichtigt.

Die Grundlage der Diagnostik bildet das psychiatrische Untersuchungsgespräch mit psychopathologischer Diagnostik. Anhand dieser klinischen Untersuchung lässt sich jedoch nicht immer sicher differenzieren, ob die festgestellten psychischen Symptome für sich stehen oder auf organische Ursachen zurückgehen. Eine organisch fassbare Ursache ist zwar selten, darf aber nicht übersehen werden, da sich die Behandlung grundlegend unterscheidet. Daher ist neben der psychopathologischen Diagnostik die „Ausschlussdiagnostik“ so wichtig.

Gerade die Kombination aus Untersuchungsgespräch, Testpsychologie, neurologischer Untersuchung und technischen Zusatzverfahren erhöht die diagnostische Präzision und Aussagekraft. Wir legen Wert darauf, dass alle Untersuchungsmethoden schmerzfrei, angstfrei und ungefährlich sind.

Um ein vollständiges Bild über die möglichen psychischen Symptome zu erlangen, werden Informationen über die Bewusstseinsklarheit, das Konzentrationsvermögen, den formellen und inhaltlichen Aspekt des Denkvorgangs, die Wahrnehmung, das Erleben der Ich-Grenzen, die Stimmung, das affektive Mitschwingen, den Antrieb, die Freudfähigkeit, Angst- und Zwangssymptome, Unruhe und Anspannungszustände sowie verschiedene vegetative Funktionen gewonnen. Dies geschieht für Sie als Patientin oder Patienten in der Regel unmerklich.

Besonders wichtig sind in einem ersten Arzt-Patienten-Kontakt Ihre konkreten Anliegen, Ihre krankheitsbezogene Vorgeschichte, körperliche Vorerkrankungen und Fragen zum Substanzkonsum. Zentral sind auch Ihre Biographie und familiäre Vorbelastungen.

Der Einzug technischer Möglichkeiten in den neurologischen und psychiatrischen Fachgebieten sollte nicht zur Vernachlässigung körperlicher Untersuchungen führen. Gerade die neurologische Untersuchung gibt bei zielgerichteter Durchführung präzise Auskunft über Muskelkraft, Reflexe, vegetative Versorgung, Sensibilität und komplexere Funktionen wie Gleichgewicht und Koordination.

Das diagnostische Erstgespräch lässt üblicherweise bereits eine Eingrenzung der Fragestellung zu. Häufig kann eine Diagnose gestellt werden. Manchmal können zunächst Symptomkomplexe, sogenannte Syndrome, betrachtet werden und bedürfen noch weiterführender Diagnostik und Verlaufsbeobachtung.

Anhand der Erstuntersuchung wird festgelegt, ob und ggf. welche testpsychologischen Untersuchungen durchgeführt werden.

Als zentrales Untersuchungsverfahren führen wir die MRT des Gehirns als eigene Leistung durch. Die Untersuchung wird von uns auf die individuelle Fragestellung angepasst und optimiert. Auch der Befund wird von einem Psychiater und einem Radiologen gemeinsam erstellt.

Die MRT hat mittlerweile einen zentralen Stellenwert in der Ausschlussdiagnostik bei psychischen Erkrankungen. Die MRT funktioniert ohne Röntgenstrahlung und ist völlig ungefährlich.

Was geschieht im MRT?

Ihr Körper besteht zum großen Teil aus Wasser. Sie haben daher jede Menge positiv geladener Wasserstoff-Protonen in Ihrem Körper. Diese Protonen drehen sich sehr schnell um sich selbst („Kernspin“) – dies tun sie einfach so und immer unverändert. Da bewegte Ladungen ein magnetisches Moment haben, haben Sie somit ein potentiell messbares magnetisches Feld in sich, was wir uns mit der MRT zunutze machen. Daher kommt auch der Begriff „Kernspin-Tomographie“, der früher alternativ zu MRT genutzt wurde.

Wenn Sie in die „Röhre“ gefahren werden, ist Ihr Kopf in der Mitte eines sehr starken äußeren Magnetfelds platziert. In diesem Magnetfeld beginnen Ihre Wasserstoff-Protonen nun, sich entlang des Magnetfelds auszurichten und wie Kreisel zu „eiern“, die Sie vielleicht aus Ihrer Kindheit kennen. Noch können wir nichts messen, denn Ihre winzigen, körpereigenen Magnete, die Wasserstoff-Protonen, sowie das äußere Magnetfeld des MRT sind parallel zueinander. Indem wir aber nun einen geeigneten Radiowellen-Impuls in das Gewebe einstrahlen, regen wir Ihre Wasserstoffprotonen an. In der Folge laufen die Kreiselbewegungen kurzzeitig gleich und die Hauptrichtung der Magnetisierung kippt aus der Richtung des äußeren Magnetfelds heraus, sodass ein Signal messbar ist.

Den Ablauf von Anregung bis zur Messung des Signals und mehrfache Wiederholung nennen wir Sequenz. Jede Sequenz beantwortet uns Fragen, indem sie auf bestimmte Eigenschaften von Geweben optimiert ist. Diesen Wichtungen liegt zugrunde, dass verschiedene Gewebe und Substanzen Ihre Signale unterschiedlich schnell verlieren und ihre Magnetisierung unterschiedlich schnell wieder aufbauen. Geben wir ein Beispiel: Die Wasserstoff-Protonen in Fett bauen ihre ursprüngliche Ausrichtung nach der Anregung rasch wieder auf, Wasser tut dies weniger schnell. Wiederholen wir die Anregungen Ihres Gewebes also sehr schnell hintereinander, so wird Fett viel Signal geben und Wasser wenig, Fett „leuchtet“ hell, Wasser ist schwarz. Möchten wir umgekehrt gerne Wasser im Gewebe sehen, warten wir nach dem Anregen ein wenig ab, bevor wir ein Signal messen. Während viele Gewebe ihr Signal schon verloren haben, ist das von Wasser noch messbar. In einer solchen Sequenz wird also das Wasser viel Signal haben und hell leuchten.

Die MR-Physik ist mittlerweile so fortgeschritten, dass sehr komplexe Sequenzen programmiert werden, die gezielt bestimmte Gewebe-Bestandteile betonen oder deren Signal auslöschen bzw. unterdrücken können. Wir haben somit spezialisierte Sequenzen, die uns etwas über mögliche Durchblutungsstörungen, Blutungen, Tumoren, Entzündungen, Entmarkungen, Stoffwechselstörungen oder auch Abbauprozesse sagen können. Manchmal spielen Kontrastmittel hierbei eine Rolle. Gewebe, die Kontrastmittel anreichern, verändern ihre Magnetisierbarkeit und geben dann ggf. ein stärkeres Signal, „leuchten“ also „hell“.

Warum ist es im MRT so laut?

Damit man bis auf den Millimeter genau zuordnen kann, aus welchem Punkt in Ihrem Gehirn ein gemessenes Signal kommt, wird das äußere Magnetfeld des MRTs in allen drei Raumebenen durch kleinere Magnetfelder überlagert. Am Ende ist dann für jeden Voxel im Untersuchungsgebiet die Geschwindigkeit und Ausrichtung der Kernspins charakteristisch und ein Computer kann Bilder errechnen. Die Überlagerung des Magnetfeldes geschieht durch zusätzliche magnetische Felder im MRT-Scanner. Deren Ein- und Ausschalten geht mit Vibrationen einher, die für das „Klopf- und Summ-Konzert“ verantwortlich sind. Natürlich erhalten Sie einen entsprechenden Gehörschutz.

Warum wird mir vor der Untersuchung ein „kleiner Käfig“ auf den Kopf gesetzt?

Dieser „kleine Käfig“ ist eine Kopfspule, welche den anregenden Impuls sendet und die Signale aus Ihrem Kopf empfängt. Um möglichst viel Signal und wenig Rauschen zu empfangen, ist es günstig, diese Spule so nah wie möglich am Kopf zu haben.

Vorbereitung auf die Untersuchung

Sie werden vor der Untersuchung umfassend ärztlich aufgeklärt werden. Hierbei wird auch besprochen, ob metallische Implantate bestehen und problematisch sind. Dies wird im individuellen Fall abgeklärt. In jedem Fall sollte aufgrund möglicher metallischer Partikel am Tag der Untersuchung keine Kosmetik aufgetragen werden. Schmuck und Piercings müssen herausgenommen bzw. abgelegt werden.

Die „Röhre“ des von uns verwendeten MRTs ist mit 70 cm extraweit. Es besteht permanenter Sprechkontakt zu den TechnikerInnen, die Sie über den gesamten Untersuchungsablauf hinweg im Blick behalten.

Wir kooperieren mit großen medizinischen Laboren. Eine umfassende Blutuntersuchung ist ein wichtiger Bestandteil der notwendigen Ausschlussdiagnostik. Auch die Laboruntersuchung wird auf Ihre Bedürfnisse und Fragestellungen abgestimmt. Neben Aussagen über das Blutbild, die Elektrolyte, Leber- und Nierenwerte sowie Fett- und Zuckerstoffwechsel können relevante Hormone und Entzündungswerte bestimmt werden.

Ob ein Gentest (ABCB1-Gentest und Stada-Gentest) im individuellen Fall nützlich ist, kann ebenfalls erörtert werden. Falls eine Pharmakotherapie eingeleitet wurde, können Serumspiegelkontrollen (Therapeutisches Drug Monitoring, TDM) hilfreich sein.

Auf eine Lumbalpunktion mit Liquordiagnostik kann in den allermeisten Fällen verzichtet werden. Sollte sie notwendig werden, so ist sie bei uns möglich.

Als weitere technische Untersuchungsmethoden bieten insbesondere die Elektroenzephalographie (EEG) und der Ultraschall der hirnversorgenden Gefäße und des Hirngewebes ergänzende diagnostische Möglichkeiten. Die gesamte neurologische Elektrophysiologie und High-End-Ultraschall stehen bei uns zu Ihrer Verfügung.

Das EEG leitet die elektrischen Aktivitäten der Hirnrinde ab und hat eine exzellente zeitliche Auflösung, jedoch eine sehr schwache räumliche Auflösung. Da es sich bei der MRT genau umgekehrt verhält, ergänzen sich beide Verfahren bei bestimmten Fragestellungen sehr gut.

Ultraschalluntersuchungen haben ihre Stärke wiederum in den Gefäßuntersuchungen des Gehirns. Aber auch spezielle Strukturen des Hirngewebes können dargestellt werden. Insbesondere einige Kerngebiete (Ansammlungen von Nervenzellkörpern) im Hirnstamm sind im Ultraschall sichtbar, während sie in MRT-Untersuchungen kein abgrenzbares Signal geben. In neueren wissenschaftlichen Studien sind beispielsweise die serotonergen Raphe-Kerne des Mittelhirns in den Fokus des Interesses gerückt, deren Schallverhalten bestimmt werden und dies diagnostisch genutzt werden kann.

Wir werden Sie jederzeit transparent beraten, welche Untersuchungen mit welcher wissenschaftlichen Zuverlässigkeit eingesetzt werden können. Ob Sie sich gern auf den wissenschaftlich belastbaren Teil von Untersuchungen beschränken möchten oder neueste Erkenntnisse, deren wissenschaftliche Absicherung noch laufend ist, in Anspruch nehmen möchten, entscheiden selbstverständlich Sie.

Behandlung

Behandlungsoptionen in unserer Ambulanz

Psychotherapie steht an erster Stelle der Behandlungsoptionen unserer Ambulanz. Psychotherapie ist für die meisten psychiatrischen Krankheitsbilder die wichtigste Therapieform. Psychotherapie heißt, so angenommen werden, wie man ist, und zugleich fundierte Unterstützung bei einem Veränderungsprozess zu erhalten.

Bei uns arbeiten ausschließlich voll approbierte Spezialistinnen und Spezialisten – sowohl im Gebiet Psychiatrie und Psychotherapie als auch in der Psychologischen Psychotherapie, hier insbesondere im Schwerpunkt Verhaltenstherapie mit ihren diversen Vertiefungsbereichen.

Sie können sich gern näher über Psychotherapie auf den Seiten unserer Tagesklinik informieren. Bitte berücksichtigen Sie, dass Psychotherapie teilstationär in einer Frequenz von 4 x 50 Minuten pro Woche als Intensivbehandlung gestaltet wird, während sie ambulant mit einer Zeiteinheit von 1 x 50 Minuten pro Woche angeboten wird.

Wann immer dies möglich ist, z.B. durch Psychotherapie, werden wir uns bemühen, auf eine Medikation bei psychischen Störungen zu verzichten. Ob ein Medikament erforderlich ist, hängt vom Störungsbild und insbesondere auch von dessen Schwere- und Ausprägungsgrad ab.

Wir verwenden ausschließlich modernste Therapiestrategien und gehen nach wissenschaftlichen Leitlinien und geeigneten Algorithmen vor. Somit bemühen wir uns um eine bestmögliche Steuerung hinsichtlich der Auswahl des Wirkstoffs, der Dosierung, eines Stufenschemas bei Nichtansprechen sowie im Hinblick auf ein späteres Ausschleichen.

Eine Medikation ist im Rahmen einer ambulanten Behandlung stets in einen Gesamtbehandlungsplan eingebettet, zu welchem auch regelmäßige psychiatrische Verlaufsuntersuchungen und Behandlungsgespräche gehören. Ggf. finden regelmäßige Rücksprachen zwischen Psychiaterin / Psychiater und der behandelnden Psychotherapeutin statt, um die Behandlung zu koordinieren.

Labor- und EKG-Kontrollen sowie Serumspiegelkontrollen führen wir als eigene Leistungen durch.

Informieren Sie sich hier näher über Antidepressiva.

Schwerpunkte

Schwerpunkte in unserer Ambulanz

Wir sind ambulant im gesamten Spektrum der Psychiatrie und Psychotherapie und psychologischen Psychotherapie an Ihrer Seite.

Wenn das Leben wie eine endlose Reihe von Verpflichtungen erscheint und die Erschöpfung nicht mehr nur körperlich, sondern auch emotional und mental spürbar wird, könnte es sich um eine Stressfolgestörung oder ein Burn-out handeln. Es fühlt sich an, als ob keine Energie mehr vorhanden ist, um alltägliche Aufgaben zu bewältigen, und die Freude an Aktivitäten, die einst als bereichernd empfunden wurden, schwindet. Ein Erleben von Entfremdung macht sich breit, die Welt erscheint grauer, und der Wunsch nach Rückzug wird immer stärker.

Informieren Sie sich hier näher über Stressfolgestörungen / Burn-out.

Die Depression ist eine psychische Störung, die sich wie ein dichter Nebel über das Denken, Fühlen und Handeln legt. Sie entzieht den Menschen die Fähigkeit, Freude zu empfinden, schwächt die Energie und lässt die Welt farblos und leer erscheinen. Selbst einfache Tätigkeiten erfordern enorme Anstrengungen, und die Zukunft erscheint hoffnungslos. Dieser Zustand geht über normale Traurigkeit hinaus und greift tief in das persönliche und berufliche Leben ein.

Informieren Sie sich hier näher über Depression.

Angst ist wie ein ungebetener Gast, der die Kontrolle über Gedanken und Körper übernimmt, oft ohne erkennbaren Grund. Vorkommen kann ein ständiges Gefühl der Besorgnis oder Furcht, das alltägliche Situationen überwältigend und unbeherrschbar macht. Diese übertriebene Angst kann sich in körperlichen Symptomen wie Herzrasen, Zittern oder Atemnot äußern.

Informieren Sie sich hier näher über Angststörungen.

Bei Zwangsstörungen wird der Alltag von wiederkehrenden Gedanken und Handlungen überschattet, die sich wie ein Kreislauf anfühlen, aus dem man nicht ausbrechen kann. Diese Zwänge dienen oft dem Versuch, Angst oder Unbehagen zu mindern, führen aber zu keiner echten Erleichterung. Sie nehmen viel Zeit in Anspruch und beeinträchtigen das normale Leben erheblich.

Informieren Sie sich hier näher über Zwangsstörungen.

Nach einem tiefgreifenden traumatischen Erlebnis kann das Leben in zwei Teile gespalten werden: vor und nach dem Ereignis. Die Welt fühlt sich nicht mehr sicher an, und es kann schwierig sein, Vertrauen zu finden. Flashbacks und Albträume holen die Vergangenheit immer wieder ein, und der Körper bleibt in einem Zustand der erhöhten Wachsamkeit.

Informieren Sie sich hier näher über Traumafolgestörungen.

Persönlichkeitsstörungen zeichnen sich durch tief verwurzelte Muster von Denk- und Verhaltensweisen aus, die sich stark von gesellschaftlichen Erwartungen unterscheiden. Diese Muster sind starr und durchdringen viele Lebensbereiche, was zu erheblichen Problemen in sozialen Beziehungen und im Umgang mit sich selbst führt.

Informieren Sie sich hier näher über Persönlichkeitsstörungen.

Die bipolare affektive Störung bedeutet das Abwechseln einer depressiven mit einer übermäßig gehobenen Stimmung und geht mit deutlichen psychischen und sozialen Folgen und Risiken einher. Die Therapie ist anspruchsvoll. Wir begleiten Sie kompetent, wenn Sie an einer bipolaren Störung leiden, und bemühen uns gemeinsam mit Ihnen, neue Episoden zu verhindern, dies bei einer guten Therapie-Verträglichkeit. Wichtig ist für uns, Sie auch in einem stabilen Zustand kennenlernen zu dürfen, um Ihre Wünsche und Präferenzen erforschen zu können, nach welchen wir uns im Krisenfalle richten.

Wenn seelische Teilfunktionen nicht mehr integriert ablaufen, sondern das Denken dem Wahrnehmen und dies wiederum dem Fühlen widerspricht, besteht der Verdacht auf eine Psychose. Hierbei kann es zu Halluzinationen wie z.B. Stimmenhören kommen, aber auch zu Ängsten, welche auf unkorrigierbare Überzeugungen zurückgehen. Manchmal besteht ein „Wahn-System“ mit einer komplexen Theorie, ausspioniert oder bestrahlt zu werden. Die Ich-Grenzen sind häufig beeinträchtigt, das Individuum erlebt sich als manipuliert und Gedanken von außen gemacht oder entzogen. Für die Patientin / den Patienten und die gesamte Familie stellt eine solche Erkrankung eine große Herausforderung dar, zumal nicht immer eine Krankheitseinsicht besteht.

Hier helfen wir mit Geduld und Sensibilität, denn nur auf einer kleinschrittig erworbenen Vertrauensbasis kann eine Therapie erfolgreich gestaltet werden. Hinsichtlich therapeutischer Interventionen und möglicher pharmakologischer Therapiestrategien orientieren wir uns an neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und mit dem Fokus auf gute Verträglichkeit und der Verhinderung von Langzeit-Nebenwirkungen.

Sucht bindet das Leben an eine Substanz oder ein Verhalten, das kurzfristige Erleichterung oder Vergnügen verspricht, aber langfristig zu ernsthaften Konsequenzen führt. Der Zwang, zu konsumieren oder sich zu betätigen, übernimmt die Kontrolle, und das Leben dreht sich zunehmend um die Sucht, oft auf Kosten von Gesundheit, Beziehungen und persönlichem Wohlbefinden.

Integraler Bestandteil des Fachgebietes Psychiatrie und Psychotherapie ist die suchtmedizinische Grundversorgung. Sie können sich mit allen Themen rund um das Thema Abhängigkeit an uns wenden.

Wir können Sie allerdings nicht behandeln, wenn Sie akut alkoholisiert sind oder unter dem Einfluss anderer Substanzen stehen. In diesem Falle wenden Sie sich bitte zunächst für einen qualifizierten Entzug an Ihr örtliches psychiatrisches Sektorkrankenhaus.

Sie können uns gern kontaktieren, wenn Sie nicht wissen, an wen Sie sich wenden sollen. Wir suchen gern für Sie die geeignete Anlaufstelle heraus.