Wenn wir über längere Zeit gestresst oder psychisch belastet sind, wirkt sich dies häufig auch negativ auf unser körperliches Wohlbefinden aus: Innere Unruhe, Stress und Angst gehen in der Regel mit einer Veränderung körperlicher Vorgänge einher, z.B. steigen Herzfrequenz und Muskelspannung an, die Atmung beschleunigt sich und der Blutdruck steigt.

Gleichzeitig führt eine Lockerung der Muskeln und eine körperliche Entspannung wiederum zu einem seelischen Wohlgefühl. Diesen Zusammenhang zwischen Psyche und Körper macht sich die Progressive Muskelentspannung (PME) zunutze: Bei dieser Entspannungstechnik werden verschiedene Muskelgruppen nacheinander angespannt und wieder entspannt. Durch die vorherige Anspannung kann die anschließende Entspannung der Muskeln intensiver gespürt werden.

Zahlreiche Forschungsergebnisse belegen einen positiven Einfluss der PME auf eine Vielzahl körperlicher und seelischer Erkrankungen und Beschwerden wie Herz-Kreislauferkrankungen, Schlafstörungen, Angststörungen und Depressionen. Die PME gilt als das durch wissenschaftliche Studien am besten untersuchte Entspannungsverfahren, das gleichzeitig auch für Ungeübte gut zu erlernen ist.

Sie brauchen keinerlei Vorerfahrung, um von der PME profitieren zu können.